Der richtige
Sonnenschutz reduziert das Hautkrebsrisiko
Die
Hautkrebshäufigkeit ist, je nach Krebstyp, in
Deutschland innerhalb der letzten dreißig Jahren auf das 2
bis 6-fache
angestiegen. Nach einer Studie des Robert Koch Institutes ist die
zunehmende individuelle
UV-Strahlungsdosis der Grund dafür. Ein eindeutiger Hinweis
für diese Ursache
ist die ins Auge springende Zunahme der Hautkrebshäufigkeit,
je näher wir den
Regionen unter den Ozon-Löchern unserer Atmosphäre
kommen.
In
Neuseeland und Australien ist die Hautkrebserkrankung mit
mehr als 3.000 pro 100.000 Einwohner der weißen
Bevölkerung am größten.
Hautkrebs
ist vermeidbar
Hautkrebszellen entstehen aus normalen
Zellen, deren Erbanlagen und Erbinformationen
gestört wurden. UV-Strahlung kann, so sie ungehindert auf den
Zellkern trifft,
die Erbínformationen der gesunden Zellen verändern.
Diese veränderten
Erbinformationen können dann die Basis von dauerhaften
Lichtschäden,
Pigmentstörungen oder auch dem eigentlichen Hautkrebs bilden.
Wenn die
Haut der Sonne über ihre Schutzzeit hinaus, egal ob
sie aus Sonnenschutzmitteln oder aus den natürlichen
Schutzmechanismen der Haut
besteht, der UV-Strahlung ausgesetzt wird, erscheint
oberflächlich, mit einer
Verzögerung, eine Rötung. Wenn dies geschehen ist,
sind schon erste Zellkerne
von der UV-Strahlung geschädigt worden und Fehlinformationen
können bei der
nächsten Zellteilung weiter gegeben werden.
Sonnenschutz,
aber richtig!
Angesichts
dieser Entwicklung und der daraus zu schließenden
Folgen für den Einzelnen, der seine Verantwortung
gegenüber seiner eigenen
Gesunderhaltung hat, läßt sich hier auf unbedingten
Handlungsbedarf schließen.
Bevor Sie
nun aber zum Sonnenöl vom letzten Sommerurlaub,
den Sie vor 3 Jahren auf den Malediven verbrachten, greifen, halten Sie
bitte
kurz ein und lesen Sie noch weiter. Es gibt Eigenschaften, die Ihr
Sonnenöl
oder Ihre Sonnencreme besitzen sollte. Dazu müssen wir uns
diesen schädlichen
Teil des Lichtes genauer ansehen.
Was
ist ultraviolettes Licht?
Das Licht
der Sonne besteht im ultravioletten Bereich aus
UVA, UVB und UVC-Strahlung. Die UVC-Strahlung wird von der intakten
Ozonschicht
zu 100% herausgefiltert. Die restliche UV-Strahlung kommt in
abgeschwächter
Intensität bis zur Erdoberfläche herunter. Die direkt
auf die Haut treffende
UVB-Strahlung wird schon zu 90% von den Zellen der Hornschicht in der
äußeren
Hautschicht, der Epidermis, aufgenommen
und dringt nicht viel weiter in sie ein. Durch zuviel UVB-Strahlung
bekommen wir
die altbekannten Symptome, wie eine gerötete Haut oder den
Sonnenbrand.
Die
UVA-Strahlung hingegen dringt in die tieferen
Hautschichten vor und ist verstärkt für die
Langzeitschäden in der mittleren
Hautschicht, der Lederhaut, verantwortlich. Die UVA-Strahlen
verursachen unter
anderem die so genannte „Lichtalterung“ der Haut.
Hier wird durch Schädigung
des Bindegewebes die vorzeitigen Hautalterung herbeigeführt.
Wenn UVA Strahlen
länger ungehindert auf den Zellkern in Hautzellen treffen,
dann können
Erbinformationen verändert werden und letztlich zum Hautkrebs
führen.
Der
Schein trügt
Wiegen Sie
sich nicht in Sicherheit, wenn Sie einen hohen
Lichtschutzfaktor gewählt haben. Dies könnte zu
vermeidbaren Spätfolgen führen,
denn Sie müssen hierzu wissen, was der Lichtschutzfaktor
aussagt. Dieser Wert
bezieht sich ausschließlich auf die Filterung von
UVB-Strahlung und benennt die
Zahl, um wieviel länger eine mit diesem Sonnenschutz
eingecremte Person der
UVB-Strahlung ausgesetzt sein kann. Das sieht in der Praxis wie folgt
aus: ein
Lichtschutzfaktor 6 filtert zum Beispiel 80% der UVB-Strahlung aus dem
Licht
und somit können hellhäutige Menschen mit heller
Augenfarbe und einer normalen
Eigenschutzzeit von durchschnittlich 5-10 Minuten sogar 30 bis 60
Minuten in
der Sonne verbringen, ohne eine Rötung zu erfahren. Dies
hört sich schon mal
sehr gut an, doch, wie Sie sicherlich schon vermuten, es gibt mehr dazu.
Was
schützt vor UVA?
UVA dringt,
anders als UVB-Strahlen, sogar durch
Autoscheiben oder Fenster und wenn das verbliebene UV-Licht gemessen
wird
nachdem es einen halben Meter Wasser durchdrungen hat, dann stellt man
fest,
dass sogar noch ganze 80% des UVA-Lichtes vorhanden sind. Da der
Lichtschutzfaktor nur den B-Anteil des UV-Lichtes betrifft wurde
zusätzlich der
Begriff „nach australischem Standard“
geprägt. Dies besagt, dass
mindestens 90% des UVA-Lichtes ebenfalls aus dem in die Haut
eindringenden
Licht gefiltert wird. Wenn Sie also Schutz vor den
Langzeitschäden wie
Bindegewebsschwäche, Lichtalterung oder gar Hautkrebs
möchten, sollten Sie unbedingt
darauf achten, dass auf der Flasche dieser Hinweis auf den
australischen
Standard steht.
Ihre
Kinder sind besonders gefährdet!
Besonders
Kinder müssen vor einer Schädigung durch UV-Licht
geschützt werden. Der natürliche Schutzmechanismus
der Haut eines Kindes ist
noch nicht so gut entwickelt wie der eines Erwachsenen.
Säuglinge bis zu einem
Jahr sollten der direkten Sonnenbestrahlung überhaubt nicht
ausgesetzt werden.
Desweiteren wurde festgestellt, dass es einen direkten Zusammenhang
gibt
zwischen dem Hautkrebsrisiko von Erwachsenen und der Menge an
Sonnenbränden,
die sie in der Kindheit erfahren haben.
Pflegevorschläge:
Beginnen
Sie
unbedingt jede
Sonnen-Saison mit einer kürzeren
Bräunungszeit und verlängern Sie diese dann langsam
auf
täglicher Basis. Achten Sie
darauf, dass Ihr Sonnenschutz nach australischem
Standard ist und tragen Sie ihn mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenbad
auf,
damit der Sonnenschutz wirksam werden kann. Mehrmaliges Auftragen ist
nur dann
notwendig, wenn Sie durch Schwimmen oder Bewegung den Hautschutz durch
Abreiben
verringert haben, es verlängert aber nicht
die gesamte Schutzzeit. Sie
gilt nur einmal, an diesem Tag.
Schützen Sie
Ihre Haut mit:
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(Beide mit physikalischem
und/oder chemischem Sonnenschutz erhältlich.)
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Unsere auf
dieser Seite wiedergegebenen Tipps
ersetzen in keiner Weise Ihren Arzt, den Sie bei allen medizinischen
Fragen zu Rate ziehen sollten.
Wir
wünschen Ihnen viel Spass beim Sonnenbaden und dass
Sie
sich in gesunder Haut wohlfühlen. Wenn Sie eine professionelle
Hautpflegeberatung wünschen, dann melden Sie sich
jetzt unter
030/364 34 800 an, Ihr Jungbrunnen Team freut sich auf Sie.
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